Mathias in Argentinien

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Bunter Herbst, stürmische Zeiten und dicke Ziegen

26. Oktober 2025, 22:23:18.

Ist schon merkwürdig, wie wir mit Flugzeugen über Klimazonen und in andere Jahreszeiten reisen können. Bin letztes Wochenende im argentinischen Frühling gestartet, wo Vieles blüht und im saftigen Grün steht, die Temperaturen nachts nicht mehr einstellig sind und die Menschen sich frühsommerlich anziehen. Gelandet bin ich im deutschen Herbst: die Bäume tragen bunte Herbstfarben, die Menschen Mützen und die Temperaturen sind einstellig. Weiß nicht, ob’s die stressigen letzten Tage in Argentinien, die vielen Menschen im Bus und Flieger oder einfach umherfliegende Viren, Bakterien, usw. sind. Jedenfalls bin ich seit Samstag erkältet. Gut, dass Pfeiffers Hausapotheke helfen kann. Bei meinem Cousin und seiner Familie gibt’s nämlich nicht nur die beste Pizza nördlich der Alpen. Wir reden viel miteinander, Clara zeigt mir, wie toll sie schon Inliner laufen und was sie schon auf der Gitarre spielen kann, Greta, welche Tricks sie mit dem Springseil draufhat. Mit Axel nehme ich den Sonnenschutz auf der Terrasse ab und Anne hat immer einen heißen Tee für mich. So fühlt es sich an, nach Hause zu kommen! Auch bei Günni bin ich noch gar nicht aus der Jacke raus, da habe ich schon einen leckeren selbstgemachten Nachtisch in der Hand. Hier ein ähnliches Bild wie in Oelde: freundliche Menschen, die happy sind, mich zu sehen, mit mir zu essen, quatschen, singen. Ein paar Freund*innen aus Nippeser Schulzeiten und eine Handvoll Pfadfinder, die wir uns auch schon seit Jahren kennen, runden das Bild ab. Vorher stand noch die European Outdoor Filmtour (EOFT) im Cinenova auf dem Programm. Dorothee, Jörg, Leander und Sophie haben ähnlich viel Spaß, als wir die inspirierenden Kurzfilme der Ausnahmesportler*innen sehen, die in der Natur über sich hinauswachsen und wahlweise auf Berge klettern, radeln oder sie wieder auf Skiern hinunterfahren. Andere nähen sich ihre Kleidung und ihr Equipment (hier: aufblasbare Wildwasserkajaks) einfach selbst. Es tut einfach gut, wieder Menschen um mich zu haben, die dies gerne tun. Die Erfahrung in der sogenannten Deutschen Schule Villa General Belgrano hat eben Spuren hinterlassen. Ich hoffe bloß, dass der Einstieg in Frechen entspannt läuft und dort nicht wieder Krawallbrüder und -schwestern sind, die sich mit mir anlegen wollen. Hier kann ich ja nicht so einfach wieder weg… Die Wohnungssuche läuft zäh. Viele Objekte sind einfach viel teurer als €1000 warm, haben keinen Garten und/oder andere Haken: Mindestmietdauer drei Jahre, Möbel müssen übernommen werden, nur die ersten 20 Bewerbungen werden beantwortet, Zwischenmiete…Was hatte ich es doch schön, bevor ich nach Argentinien bin. Et is, wie et is. Ich suche weiter. Morgen schaue ich mir am Klettenbergpark eine kleine Wohnung mit Garten an. Vielleicht ist sie ja so toll, dass ich für drei Jahre bleiben möchte? Die meisten Menschen antworten gar nicht auf Nachrichten. Immerhin kommt manchmal eine Rundmail à la „Danke für Ihr Interesse. Ab Anfang November werden Besichtigungstermine vergeben.“ Da besteht wenigstens noch Hoffnung. Besonders die Wohnung in Wesseling mit Rheinblick und Garten sieht toll aus – kostet aber auch €1200 warm und zur Schule in Frechen ist es eine gute Stunde mit dem Rad. Oder eben 24‘ mit dem Auto – was ich ja auch nicht mehr oder noch nicht wieder habe. Hatte mit Axel mal zusammen im Netz geguckt und ein paar nette Optionen gefunden. Trotz der nicht nur positiven Erfahrungen in Mexiko und Argentinien möchte ich eigentlich doch wieder einen Camper haben, einen Van, der groß genug ist, um drinne zu schlafen und auch mal einen Regentag zu überleben. Schnell wird klar, dass es bei meiner Körpergröße wohl doch eher ein VW Bus als ein Caddy sein sollte. Jörg hat die hilfreiche Idee, flexible Campmodule fertig zu kaufen, anstatt a) einen voll ausgestatteten Campervan teuer zu erstehen oder b) selbst Hand anzulegen (bin ja kein Handwerker und ab nächster Woche geht die Schule wieder los). Ideal wären also Elemente, die bei Bedarf herausgenommen oder eingebaut werden können (Bett, Küche, Regale). So kann der leere Bus notfalls im Alltag auch mal in der Stadt, für Fahrten nach Bremen oder Umzüge genutzt werden. Günstiger sind diese Fahrzeuge definitiv – selbst, wenn ich dann doch wieder €30.000 ausgebe. Ich schlafe gerne im Kleinbus in der Natur, wache gerne im Grünen auf und starte von dort die Wanderung, Radtour, Kletterei oder springe in den (Forggen) See! Vor der Wohnungsbesichtigung fahre ich morgen nach Aachen Laurensberg, meine ehemalige Schule besuchen. Das wird bestimmt schön…! Mal sehen, wen ich alles treffe. Und sonst? Der Sonntagsspaziergang durch den Lindenthaler Tierpark, den Stadtwald und Beethovenpark durch’s herbstliche Köln tat gut. Herrliche Herbstfarben, frische Luft und tolle Fotos waren die Ernte. Konnte sogar eine trächtige Ziege streicheln!

Unerwartete Freund*innen

23. Oktober 2025, 21:54:27.

Die fünf Stunden Zeitunterschied klingen erstmal nicht so wild. Allerdings bin ich sowieso schon eine Eule und früh ins Bett zu gehen, stellt per se schon eine Herausforderung dar. Erschwerend kommen noch die argentinischen Kontakte dar, die natürlich gerne am deutschen Abend aktiv werden. Oft schaffe ich’s also momentan erst gegen Mitternacht -oder auch mal erst gegen 1.30h- in die Federn. Was ist denn da so Wichtiges zu erledigen? Nun, ich warte immer noch auf das Geld für den Vito. Die Wechselstube hat schon alles überwiesen, aber die Käuferin stottert mir den Betrag erst nach und nach ab und langweilt mich mit Märchen. Da will ich natürlich am Ball bleiben und wissen, wo angeblich das Problem liegt… Als Konsequenz fällt’s mir morgens schwer, aus dem Bett zu kommen. Heute habe ich den Wecker um 9h ausgestellt und bin dann um 12h aufgestanden. Zum Glück sind ja noch Herbstferien. Nach dem Frühstück setze ich mich in diesen Tagen an den Rechner und suche nach Wohnungen bzw. korrespondiere mit den aktuellen Mieter*innen oder Vermieter*innen. Die Schufa-Auskunft habe ich jetzt mal angefordert, weil sie irgendwie alle Menschen sehen wollen. Meine Verdienstbescheide…liegen in Bremen bei Muttern. Naja, hole ich nächste Woche. Heute stürmt’s draußen. Trotzdem mache ich mich auf den Weg, ein paar Sachen zu erledigen (Baumarkt, Fahrradladen, usw.). Komme sogar trockenen Fußes hin und zurück! Danach zeigt mir Carla ihre Freund*innen aus der Nachbarschaft: Zwei Eichhörnchen kommen an die Terrassentür und verlangen eine Nuss. Zuerst demonstriert Carla, wie’s geht, dann darf ich ran. Wie ein Mensch stellt sich das Eichhörnchen auf die Hinterbeine und schaut durch die Scheibe. Vorsichtig öffne ich die Tür und halte ihr/ihm (?) die Walnuss hin. Als ich mich nicht mehr bewege und ganz still bin, kommt das Tierchen und holt sich die Beute. Die beiden Pfoten mit den langen Krallen halten die Nuss und drehen sie solange, bis es sie mit den Zähnchen festhalten kann. Dann huscht es davon, in die Hecke und auf die Mauer. Carla meint, sie fräßen nicht alle, sondern verbuddelten sie. Dies würde erklären, warum wir innerhalb von zehn Minuten vier Nüsse verteilen. Ich bin so gerührt von den Kleinen mit dem buschigen Schwanz, dass ich auf der Rückfahrt vom Fahrradladen ein Säckchen Walnüsse bei Denn’s kaufe (DM & Rossmann hatten keine Nüsse mit Schale). Um 17.30h habe ich die erste Wohnungsbesichtigung in Hürth-Efferen. Eine Erdgeschosswohnung mit Einbauküche (bleibt drinne) und Schlafzimmer (beide zur kaum befahrenen Straße, auf der Kinder spielen, so die Maklerin) sowie Badezimmer (mit Abzug) und einem Wohnzimmer mit überdachter Terrasse und Zugang zum Garten (!). Im Nebenhaus werden Stellplätze für €30/monatlich vermietet, informiert mich die aktuelle Mieterin, die auch Möbel verkauft. Fußbodenheizung und Keller gibt’s auch. 552 für €850 warm. Ich würde sie nehmen. Mal sehen, was die Eigentümer*in sagt… Ein anderes Objekt sieht ebenfalls verheißungsvoll aus (auch im Erdgeschoss mit Terrasse und Garten), am Klettenbergpark gelegen. Allerdings möchte der Vermieter einen Abstand von €1200 für Einbauküche, Plissees und Lampen, v.a. aber nur einen Dreijahresvertrag (!) herausgeben. Ist sowas überhaupt sittlich? Mal sehen, wann ich die Wohnung besichtigen kann. Da ist das politische System in Deutschland dann mehr wirtschaftlich als sozial… Auf der Rückfahrt regnet es. Zum ersten Mal werde ich in Deutschland richtig nass. Zuhause ziehe ich mir trockene Klamotten an und mache das zweite Frühstück. Ja, es ist Herbst. Immerhin ist mir keiner der Äste auf den Kopf gefallen, die am Decksteiner Weiher und im Beethovenpark schon auf den Wegen lagen…

22. Oktober 2025, 12:25:55.

Definitiv fehlen werden mir die Vögel in meinem Garten und der Nachbarschaft. Täglich kamen die roten Spechte, die gelben Calandrias (wohnen ja in den Hecken und verscheuchen die Katzen mit ihrem Geschrei), die grünen Halsbandsittiche und die kleinen braunen spatzenartigen Vöglein. Immerhin habe ich heute Morgen neben dem Rauschen der Autobahn und dem Lärm der Kernsanierung des Nachbarhauses ein paar Vögel singen gehört...

22. Oktober 2025, 12:20:12.

Vor dem Büro der Kölner Wohnungsbaugenossenschaft stehen die Bremer Stadtmusikanten. Warum auch immer. Freue mich aber, dieses Bremer Wahrzeichen so weit von meiner Geburtsstadt zu entdecken!

Homecoming

22. Oktober 2025, 12:18:15.

Am Sonntag, dem 19. Oktober 2025, lande ich in Frankfurt. Ich hatte mal wieder eine sympathische Mitreisende im Flieger: die 19jährige Käte hatte ein Auslandsjahr bei einer argentinischen Gastfamilie in der Pampa verbracht und war nun noch einmal zu Besuch da. Wir hatten viel zu erzählen und nach den anstrengenden letzten Tagen in VGB und der langen Anfahrt bin ich nach dem Abendessen schon beim ersten Film eingeschlafen. Das Flugzeug namens Bayern landet pünktlich in Frankfurt, ich habe noch Zeit, um Zähne zu putzen und meine Rückenübungen zu machen, eh das Gepäck ankommt. Es ist alles da – nur in der Aufregung und Erschöpfung vergesse ich die Gitarre. Jörg holt mich mit dem Sven ab und wir rauschen über die A3 Richtung Kölle. Unterwegs gibt’s Stullen mit Frischkäse, Paprika und vegetarische Bällchen. Es gibt viel zu erzählen und die Wiedersehensfreude könnte kaum größer sein, auch wenn wir beide ziemlich platt sind: Jörg vom Renovieren und ich von der Reise. Carla empfängt uns in Lindenthal mit Kaffee und ich bekomme vegetarische Frikadellen und Bohnen-Mais-Eintopf. Lecker! Jörg und ich drehen noch eine Runde durch den herbstlichen Beethovenpark und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Am nächsten Tag bringt der Kurierdienst die verlorengegangene Gitarre. Halleluja! Ich klemme mich an den Rechner und suche auf einschlägigen Portalen nach Wohnungen. Es ist schon bitter: Unter €1000 mit Garten oder Balkon sind die Angebote überschaubar. Wer erinnert sich nicht an die Versprechen der Politik, dass mit der Euro-Einführung NICHTS teurer wird? Ich habe den Eindruck, die Mietpreise haben sich seitdem in Köln knapp verdreifacht…Auch die Anfrage bei der Genossenschaft ist ergebnislos. Warteliste. Kann mehrere Monate dauern. Und am 3.11. fängt die neue Schule an. Ich habe (und will eigentlich auch) kein Auto, keine Möbel. Glücklicherweise darf ich vorerst bei Carla wohnen, was menschlich passt und logistisch praktisch ist, denn von hier bin ich schnell zum Einkaufen auf der Dürener Straße, in Marsdorf (MediaMarkt) und der Kölner City. Schnell ist das Frühstücksarsenal wieder mit Cerealien, Obst und Gemüse sowie Vollkornbrot, Margarine und Käse aufgestockt. Ich baue das blaue Alltagsrad zusammen, damit ich mobil bin. Zwar baue ich die Pedalen erstmal falschherum an, doch bei der Probefahrt fällt mir dies schon auf. Ups! Beim MediaMarkt gibt’s einen neuen Standmixer für die morgendlichen Smoothies und Overnight Oats (Haferbrei) und einen neuen Bartschneider. Beide Vorgängermodelle mussten leider in Argentinien bleiben, weil das Gepäck zu schwer war. Allerdings hatten sie sich ihr Brot auch schon verdient. Das Gerät von Tefal macht jedenfalls leckere Getränke und ist leichter zu reinigen. Der Globetrotter am Neumarkt repariert die Ortlieb-Tasche vom Fahrrad, welche nach Jahren des täglichen Gebrauchs an der unteren Naht aufgeplatzt war. Die Krankenversicherungen und Gewerkschaft GEW informiere ich über meine Rückkehr. Gleich werde ich mal meinen argentinischen Personalausweis zur Post bringen und zur Botschaft nach Buenos Aires schicken. Es gibt viel zu tun! Eigentlich wollte ich mit Marco ein paar Tage nach Trier fahren, um die letzte Herbstferienwoche zu nutzen, doch er ist krank. So habe ich mehr Zeit, mich an die andere Zeitzone zu gewöhnen und Wohnungsanzeigen zu lesen. Heute Abend geht’s zur Belohnung in die Sauna. Positiv und optimistisch bleiben, sagen mir Carla und ich. Ist natürlich nicht immer so einfach. Die Käuferin des Vitos hat den vereinbarten Preis immer noch nicht vollständig bezahlt und die Wechselstube hat mir bisher nur €3890 überwiesen. Bei letzterem bin ich zuversichtlich, dass Gerdi mir die Kohle noch überweist…und bei Paola bleibt mir nichts übrig, als zu warten und zu hoffen. Was ist schon gerecht im Leben? Arschlöcher gibt’s eben überall auf der Welt. Mit Sicherheit wird sich früher oder später eine Wohnung finden. Mittlerweile suche ich in Käffern, deren Namen ich vorher nicht einmal kannte. Hürth Fischenich, Pulheim Brauweiler, Gleuel…will ich da tot über’n Zaun hängen? Sind die Menschen da vielleicht ähnlich konservativ wie in VGB? Gibt’s überhaupt Infrastruktur oder muss ich dann immer zum Einkaufen in die Stadt (Köln) fahren? Liegen die Immobilien direkt an der Autobahn oder dem Güterbahnhof Eifeltor? Oft ist ja keine Adresse angegeben, auch stehen nicht immer Namen der Vermietenden und manchmal fehlen elementare Angaben (Preis? Zimmeranzahl? Garten/Balkon? Stellplatz/Garage?). Wieder einmal kämpfe ich mit dem Eindruck, dass ich ganz schön viel verloren habe, als ich mein Leben zuerst in Köln und dann auch in Aachen aufgab. Ja, die irdischen Güter sind ersetzbar und die Sozialkontakte wollen eben gepflegt werden. Nichtsdestotrotz begehrt der kleine Mathias auf, es sei ungerecht und unverhältnismäßig, was ich für diese Erfahrungen gezahlt und geopfert habe. Klugscheißer*innen werden jetzt sagen: „Das hast Du doch so gewollt!“ Bullshit. Dass ich aus der sogenannten Deutschen Schule VGB gemobbt werde, habe ich nicht gewollt und ich wünsche diese Erfahrung auch niemandem. Was es mich finanziell gekostet hat, meine Kölner und Aachener Wohnungen zu verramschen und vorzeitig aus Argentinien zurückzukommen, möchte ich gar nicht so genau überschlagen. Von den zwischenmenschlichen Beziehungen am Anne-Frank-Gymnasium, zu meinen Nachbar*innen, dem Alpenverein und den Steiftieren ganz zu schweigen. Ja, Köln hat sich selbstredend ebenfalls verändert. Das Verkehrsaufkommen hat zugenommen, der Verkehr hat sich verändert (eine Fahrradspur auf den Ringen! So viele Lastenräder!! So viele Menschen!!!), viele bekannte Geschäfte sind verschwunden, etc. Leben heißt Veränderung und wie das chinesische Sprichwort sagt, kann Mensch nicht zweimal durch denselben Fluss gehen. Dies jedoch zu mit eigenen Augen zu sehen, ist immer wieder überraschend, wenn ich aus dem Ausland zurückkomme. Die Menschen leben ihr Leben, machen Ferien/Urlaub, arbeiten, misten aus, renovieren, ziehen um, sind krank, haben Termine…auch ohne mich. Es ist schon eine Herausforderung, anzukommen – selbst hier in Köln. Gestern Nacht habe ich von Katzenbabys geträumt. Vielleicht ergibt sich ja da etwas, sobald ich eine eigene Wohnung gefunden habe. Und die Zeit rast. Ein Blick auf den Kalender verrät, dass in gut zwei Monaten Weihnachten ist. Die Zeit heilt viele Wunden. Seien wir gelassen und optimistisch!

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